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Horsemen-United International trainiert Pferde nach den Vorbildern der alten Meister in der feinen Reitkunst.
Bei uns haben die Pferde die Nase vorn. Lächelnde Reiter – zufriedene Pferde. Vom freien Spiel zum feinen Reiten. Harmonie für Pferd und Reiter. Warum müssen so viele Pferde unter Unwissenheit und Gefühllosigkeit ihrer Menschen leiden? Eine harmonische Ausbildung oder Korrektur braucht Zeit: zum Wohle der Pferde, ihrer Gesundheit und einer langen Lebensdauer. Beginnen wir morgen mit einer für uns neuen Sportart, so werden wir unter Muskelkater leiden. Warum vergessen wir dies so oft bei unseren besten Freunden?Junge Pferde werden an den Menschen und alle wichtigen Abläufe gewöhnt. In der Bodenarbeit, an der Hand und an der Doppellonge werden die Pferde langsam an ihre Aufgaben unter dem Sattel herangeführt – für jedes Pferd in seinem eigenen Tempo. Das ist den Trainern genauso wichtig wie die Kommunikation – gelernt wird durch positive Verstärkung und in der Sprache der Pferde. Deshalb steht auch immer wieder das freie Spiel auf dem Trainingsprogramm: Die Pferde lernen die Signale des Menschen kennen und verstehen, welche Reaktionen gewünscht werden. Auch zur Korrektur und Verfeinerung des Verhaltens von älteren Pferden ist diese Art der Ausbildung sinnvoll. Die Aufmerksamkeit für dieses Spiel mit dem natürlichen Flucht- und Herdentrieb bekommen wir am besten alleine mit dem Pferd in einer Halle oder einem abgesteckten Zirkel. Denn die Besitzer werden in das Training mit eingebunden, um die Entwicklung zu sehen und zu fühlen. Nur so ist der nachhaltige Erfolg für die Zweierherde Besitzer und Pferd gesichert. Natürlich macht jedes Pferd die größten Schritte seiner Entwicklung am Anfang seiner Karriere als Reitpferd. Vor dem ersten Anreiten, hat das Pferd Vertrauen und Sicherheit in „seiner Leitstute“ gefunden, die den Übergang vom Boden zum Sattel begleitet und sich dann ganz behutsam entfernt. Jetzt gilt es, den gemeinsamen Schwerpunkt mit dem Reiter zu finden. Dabei spielt nicht nur das physische, sondern auch das psychische Gleichgewicht zwischen Mensch und Tier eine Rolle. Die Aufgabe des Reiters ist es, die Balance mit seinem Pferd jederzeit zu wahren – mit einem korrekten wirkungsvollen Sitz, in seiner Position am Boden und im verständnisvollen Umgang. Vertraut das Pferd der Führungsposition des Menschen, kann es sich zwanglos und ohne Angst in allen Übungen und Gangarten bewegen – bis hin zur hohen Schule. Die Versammlung eines Pferdes sollte erst beginnen, wenn das Pferd die Losgelassenheit kennt und in Selbsthaltung mit gesetzter Hinterhand fein an den reiterlichen Hilfen steht. Wir dürfen nie vergessen, dass das Pferd als Fluchttier immer eine gute Balance braucht, um schnell weichen zu können. Zwingen wir das Pferd in eine zu hohe Aufrichtung oder ein zu hohes Tempo, wird sich das Pferd nur verspannen. Nur mit richtiger Vorbereitung und einem physisch und psychisch ausbalancierten Reiter wird es sich selbst und uns mit harmonischen Bewegungen zum Strahlen bringen. |